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Aktuell
09.05.2026
In englischer Sprache
Misogynie
Symposium
Veranstaltung vor Ort

Mit Julieta Aranda, Kaity Fox, Keta Gavasheli, Alison M. Gingeras, Juliana Gleeson, Susanne Huber, Talia Kwartler, Christian Liclair, Catherine McCormack, Lucy McKenzie, Nicole Wermers

Konzeption: Leonie Huber, Anna Sinofzik

Koordination: Krisztina Hunya, Michaela Richter


Misogynie lässt sich „als ‚Exekutivorgan‘ einer patriarchalischen Ordnung begreifen, das die allgemeine Funktion hat, dessen herrschende Ideologie zu kontrollieren und durchzusetzen“ – so Kate Manne, Moralphilosophin und eine der Beitragenden der aktuellen Ausgabe von TEXTE ZUR KUNST. Somit ist Misogynie nicht in den Vorstellungen Einzelner begründet, sondern geht von einer Männerwelt aus, die Gesellschaftsverhältnisse grundlegend konstituiert. Während weitgehend unstrittig ist, dass es sich bei der Kunstwelt historisch um eine solche Männerwelt handelte, wird heute oft davon ausgegangen, dass die Feminismen der vergangenen Jahrzehnte Wirkung gezeigt hätten und zumindest jene Bereiche der Gegenwartskunst, die sich als links und progressiv positionieren, diesem Bild nicht mehr entsprächen. Dennoch sind weibliche und nonbinäre Künstler*innen in Ausstellungen und Sammlungen weiterhin unterrepräsentiert und am Kunstmarkt im Vergleich zu ihren […]

05.06.2026
Eröffnung Berlin plant. Stunde Null / Dora Budor & Noah Barker
Eröffnung
Veranstaltung vor Ort

Berlin plant. Stunde Null

Mit Beiträgen und Dokumenten von Karl Böttcher, Willy Karl (Wils) Ebert, Peter Friedrich, Ludmilla Herzenstein, Reinhold Lingner, Hans Scharoun, Luise Seitz, Selman Selmanagić, Herbert Weinberger u. a.

6. Juni – 2. August 2026


n.b.k. Showroom

Dora Budor & Noah Barker

6. Juni – 2. August 2026

11.06.2026 – 02.08.2026
Babylon Kino, Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
Filmprogramm Berlin plant. Stunde Null
Gespräch, Screening, Vortrag
Weitere

Mit Gesprächen und Vorträgen von Michael Baute, Volker Heise, Edgar Reitz und Margarethe von Trotta


Parallel zur Ausstellung Berlin plant. Stunde Null zeigt der n.b.k. ein Kinoprogramm mit „Trümmerfilmen“ in Kooperation mit dem Babylon.


Donnerstag, 11. Juni 2026, 20 Uhr

Berlin 1945 – Tagebuch einer Großstadt, Teil II (Volker Heise, D 2020, 90 min, OV)

Einführung von Volker Heise (Regisseur und Produzent, Berlin), in deutscher Sprache


Donnerstag, 18. Juni 2026, 20 Uhr

Die Mörder sind unter uns (Wolfgang Staudte, D 1946, 91 min, OmeU)

Mit Hildegard Knef, Ernst Wilhelm Borchert, Erna Sellmer, Arno Paulsen


Donnerstag, 2. Juli 2026, 20 Uhr

Imaginäre Architektur – Der Baumeister Hans Scharoun (Hartmut Bitomsky, D 1995, 65 min, OV)

Einführung von Michael Baute (Autor und Dozent, Berlin), in deutscher Sprache


Donnerstag, 9. Juli 2026, 20 Uhr

A Foreign Affair (Eine auswärtige Affäre, Billy Wilder, USA 1948, 116 min, OmU)

Mit Jean Arthur, Marlene Dietrich, John Lund


Donnerstag, 23. Juli 2026, […]

20.06.2026
Kuppelhalle im silent green Kulturquartier, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin
Symposium Berlin plant. Stunde Null
Symposium
Weitere

Mit Michael Augustin, Ralf Bock, Greg Castillo, Andrea Contursi, Simone Hain, Christa Kamleithner, Christina Lindemann, Philipp Oswalt, Hansjörg Schneider, Axel Zutz, moderiert von Thomas Flierl


Parallel zur Ausstellung Berlin plant. Stunde Null findet ein eintägiges Symposium im silent green Kulturquartier statt. Es widmet sich der Mehrdimensionalität des Kollektivplans und dessen Entstehung, die sich mit der „Stunde Null“ und den drängenden Forderungen nach einem radikalen gesellschaftlichen Neuanfang verband. 1946 war der Kollektivplan stadtplanerisch auf der Höhe seiner Zeit und zugleich seiner Zeit voraus. Unter Einbeziehung des derzeitigen Forschungsstandes ergründen die Vorträge die Referenzmodelle der Planung, verborgene biografische Netzwerke vor, während und nach der NS-Zeit sowie die unterschiedliche Rezeptionsgeschichte in Ost- und West-Berlin. Eingehend thematisiert werden die wegweisenden stadt- und architekturbezogenen, ökologischen, stadtlandschaftlichen und partizipativen Impulse des Kollektivplans. Die Betrachtung einer vergangenen Zukunft eröffnet zurück- und vorausblickend einen Diskurs zur aktuellen Handlungs- und Erneuerungsfähigkeit unserer Gesellschaft und zur Frage: Wohin?


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